Montag, 30. März 2015

JavaLand4Kids - Kinder werden in die Welt des Programmierens eingeführt

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Gerade bei jungen Mädchen und Jungen ist es sehr wichtig den ersten Grundstein für den richtigen Umgang mit der Technik zu legen. In der heutigen Zeit kommen Kinder immer früher in Kontakt mit der Welt der Elektronik. So nutzen laut einer Studie der Bitkom 65% der 8-9 Jährigen zumindest ab und zu den Computer. Bei den 10-11 Jährigen sind es bereits 84%. Auch die Nutzung von Smartphones steigt, 57% der 10-11 Jährigen gaben an zumindest ab und zu ein Smartphone zu nutzen.

Um für Kinder den richtigen Grundstein im Umgang mit den technischen Mitteln zu legen, wurde ihnen im Rahmen der Veranstaltung JavaLand4Kids am 24.03.2015 spielerisch das Programmieren beigebracht. JavaLand4Kids ist eine Veranstaltung, die sich an Kinder im Alter von 8-11 Jahren richtet. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt hierbei darauf, dass die Kinder interaktiv, angeleitet aber dennoch selbstständig Ideen zu drei Workshopthemen ausprobieren können. JavaLand4Kids fand in dem Hotel Matamba des Phantasialandes in Brühl statt. Es nahmen 14 Kinder der dritten und vierten Klasse der Max & Moritz Grundschule in St. Augustin zusammen mit ihrem Lehrer teil. 

Unser Mitarbeiter Oliver Milke engagierte sich mit seinem Team ehrenamtlich in dem Workshop Tinkerforge. Ziel des Workshops war es den Kindern mit Hilfe einiger elektronischer Bausteine der Firma Tinkerforge die Funktionalität der Sensortechnik näher zu bringen. Die Bausteine können ähnlich wie Legosteine unterschiedlich kombiniert werden.

Neben dem Tinkerforge Workshop, fand der Workshop QuadCopter statt, in dem die Kinder selbst einen QuadCopter steuern konnten. Die Kinder lernten wie man unterschiedliche Befehle an den QuadCopter zu einem Flugmuster programmiert. In einem weiteren Workshop auf der JavaLand4Kids konnten die Kinder mit der grafischen Programmiersprache Scratch eigene kreative Ideen umsetzen. Die Schüler nahmen mit so großer Begeisterung an der Veranstaltung teil, dass JavaLand4Kids ein fester Bestandteil der JavaLand-Konferenz werden soll.

Der spielerische Herangehensweise zeigt den Kindern, dass mit der Elektronik weit mehr anzufangen ist als Soziale Netzwerke zu benutzen oder Videos zu schauen. So bekommen die Kinder einen ersten Eindruck in die Programmierung und der kreative Umgang mit der Elektronik wird gefördert. Der IT-Bereich zeichnet sich auch als attraktiver Markt für eine mögliche spätere Berufswahl der Kinder aus, denn dieser Markt weißt einen stetig wachsenden Anteil auf. Besonders attraktiv ist es deshalb, potentielle Nachwuchskräfte in jungen Jahren zu fördern.

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Mehr zum Workshop Tinkerforge und dem Engagement unseres Mitarbeiters lesen Sie hier.

Freitag, 20. März 2015

CodeFEST8 - Gesundheitsreportingsystem mit Hilfe von Wearables

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Im Rahmen des Programmierwettbewerbs CodeFEST8 der Volkswagen AG entwickelten mehrere hundert Studenten und Young Professionals innovative Softwarelösungen unter dem Motto "Mobilität der Zukunft". Als einer der größten Hackatons in Europa startete der Wettbewerb am 6.März an acht Universitäten mit sechs Standorten in Deutschland und je einem weiteren in Zürich und Wien. Innerhalb von verschiedenen Teams konnten die jungen Entwickler ihre eigenen Ideen umsetzen. In nur 28 Stunden musste die Software fertiggestellt werden. Am selben Wochenende wurde innerhalb der Standorte ein Vorentscheid getroffen. Je zwei Gewinnerteams pro Standort behaupteten sich am 18. März auf der CeBIT in Hannover.

Team Bus
Unser Mitarbeiter Tuan Dang-Schulz konnte sich mit seinem Team successNOW am Standort Braunschweig im Vorentscheid durchsetzen. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte er ein sensorgesteuertes Gesundheitsreportingsystem, welches bei Eintritt eines Autounfalls Vitaldaten der Insassen weiterleiten kann. Nach ihrem Konzept werden verschiedene Wearabeles wie z.B. eine SmartWatch mit dem Auto verbunden. Registriert das Wearabel den Eintritt eines Autounfalls, beginnt es verschiedene Vitaldaten aufzunehmen. Die Vitaldaten werden samt dem Standort an einen Operator wie z.B. eine Notfallzentrale weitergeleitet, die dann über das weitere Vorgehen entscheidet und gegebenenfalls Hilfe zu dem Unfallort schickt. Bisher wurde ein System mit einer SmartWatch programmiert, die die Körpertemperatur und den Puls messen kann.

Auch innerhalb eines Battels auf der CeBIT am 18.03 konnte sich das Team gegen seinen Konkurrenten durchsetzen und schaffte es mit seiner Idee unter die ersten acht. Auf der Cebit mussten sich die Teams in einem 60 Sekunden langen Pitch behaupten, um so die Jury durch eine kurze Präsentation von ihrer Entwicklung zu überzeugen.

CodeFEST8 auf der Cebit
Im Nachgang an den Wettbewerb möchte das Team die Idee weiterverfolgen und auch weiterentwickeln. Perspektivisch soll eine Erfassung weiterer Vitaldaten möglich sein.  Hierzu könnten neben der SmartWatch auch noch andere Wearables zur Aufnahme der Daten verwendet werden. Auch über mögliche Schnittstellen zum Auto haben sich die Teammitglieder schon Gedanken gemacht. Hier wäre z.B. eine Verbindung über die Obd 2 Schnittstelle, die in vielen Autos schon vorhanden ist, oder per Bluetooth möglich. Auch in Systeme wie Android Auto konnten solche Wearables integriert werden.

Freitag, 6. März 2015

Patienten bestimmen das Wachstum des E-Health-Marktes

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Zunehmende Digitalisierung "bottum up" von der Verbraucherseite

Digitale Gesundheitsangebote wachsen stark und verändern damit das Gesundheitswesen. Auf dem Vormarsch sind hier insbesondere Apps zur Erfassung der Vital- und Fitnessdaten. So soll es (laut Deutsche Gesundheits Nachrichten) 2018 schon über 1,7 Millarden Nutzer von Gesundheits-Apps geben. Auch jetzt sind Apps wie Fitnesstracker bereits im Alltag angekommen. Durch die neu gewonnenen Möglichkeiten rücken die Patienten immer mehr in das Zentrum zur Erfassung und Verwaltung ihrer Gesundheitsdaten. Über den Austausch mittels sozialer Netzwerke bilden sich die Patienten selbst eine Meinung über Themen wie Fitness und Gesundheit und sind bereits vor einem Arztbesuch informiert. Das stetig steigende Gesundheits- und Fitnessbewusstsein führt zu einer höheren Zahlungsbereitschaft bei den Patienten. Im Zentrum stehen somit privat finanzierte Gesundheitsprodukte, -dienste und
-applikationen.

Chancen für den ersten Gesundheitsmarkt

Die Impulse des zweiten Gesundheitsmarktes wurden bisher nicht auf den ersten Gesundheitsmarkt übertragen. Der Wandel wird sogar eher kritisch betrachtet. Dabei bietet der Einsatz von Gesundheitsapps für die Leistungserbringer und -finanzierer ein enormes Sparpotenzial. Durch den Ausbau neuer Geschäftsmodelle im wachsenden Digital Health Markt, kann eine Effizienzsteigerung mittels Prozessoptimierung erreicht werden. Der interne Einsatz der zunehmenden Digitalisierung führt zu einer erhöhten Informationsverfügbarkeit.

Zunehmendes Interesse von Krankenkassen

Besonders attraktiv sind die gesammelten Daten für Versicherungen und Krankenkassen. Hier ist durch eine maßgeschneiderte Auswertung der gesammelten Gesundheitsdaten das individuelle Anbieten von Produkten und Dienstleistungen möglich. Wie aus einer Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, dürfen laut Bundesregierung Versicherer den Versicherten Vergünstigungen gegen den Austausch von Gesundheitsdaten anbieten (Drucksache18/3849). Für die Nutzung und Erhebung von persönlichen Gesundheitsdaten ist eine ausdrückliche schriftliche Einwilligung des Versicherten erforderlich.

Datenschutz und Datensicherheit

Besonders wichtig bei dem Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten wie sie mithilfe der Gesundheitsapps erfasst werden ist der Datenschutz und die Datensicherheit. Hierbei sind besonders die Interessen des Patienten/Versicherten zu beachten. Gerade bei der Erhebung mittels Tablet oder Smartphone muss der Patient die Hoheit über seine Daten haben und sollte selbst entscheiden können wem er welche Angaben preis gibt.

Sie haben Fragen zum Thema E-Health oder planen selbst Anwendungen in Ihrem Unternehmen? Treten Sie mit uns in Kontakt!

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