Freitag, 20. März 2015

CodeFEST8 - Gesundheitsreportingsystem mit Hilfe von Wearables

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Im Rahmen des Programmierwettbewerbs CodeFEST8 der Volkswagen AG entwickelten mehrere hundert Studenten und Young Professionals innovative Softwarelösungen unter dem Motto "Mobilität der Zukunft". Als einer der größten Hackatons in Europa startete der Wettbewerb am 6.März an acht Universitäten mit sechs Standorten in Deutschland und je einem weiteren in Zürich und Wien. Innerhalb von verschiedenen Teams konnten die jungen Entwickler ihre eigenen Ideen umsetzen. In nur 28 Stunden musste die Software fertiggestellt werden. Am selben Wochenende wurde innerhalb der Standorte ein Vorentscheid getroffen. Je zwei Gewinnerteams pro Standort behaupteten sich am 18. März auf der CeBIT in Hannover.

Team Bus
Unser Mitarbeiter Tuan Dang-Schulz konnte sich mit seinem Team successNOW am Standort Braunschweig im Vorentscheid durchsetzen. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte er ein sensorgesteuertes Gesundheitsreportingsystem, welches bei Eintritt eines Autounfalls Vitaldaten der Insassen weiterleiten kann. Nach ihrem Konzept werden verschiedene Wearabeles wie z.B. eine SmartWatch mit dem Auto verbunden. Registriert das Wearabel den Eintritt eines Autounfalls, beginnt es verschiedene Vitaldaten aufzunehmen. Die Vitaldaten werden samt dem Standort an einen Operator wie z.B. eine Notfallzentrale weitergeleitet, die dann über das weitere Vorgehen entscheidet und gegebenenfalls Hilfe zu dem Unfallort schickt. Bisher wurde ein System mit einer SmartWatch programmiert, die die Körpertemperatur und den Puls messen kann.

Auch innerhalb eines Battels auf der CeBIT am 18.03 konnte sich das Team gegen seinen Konkurrenten durchsetzen und schaffte es mit seiner Idee unter die ersten acht. Auf der Cebit mussten sich die Teams in einem 60 Sekunden langen Pitch behaupten, um so die Jury durch eine kurze Präsentation von ihrer Entwicklung zu überzeugen.

CodeFEST8 auf der Cebit
Im Nachgang an den Wettbewerb möchte das Team die Idee weiterverfolgen und auch weiterentwickeln. Perspektivisch soll eine Erfassung weiterer Vitaldaten möglich sein.  Hierzu könnten neben der SmartWatch auch noch andere Wearables zur Aufnahme der Daten verwendet werden. Auch über mögliche Schnittstellen zum Auto haben sich die Teammitglieder schon Gedanken gemacht. Hier wäre z.B. eine Verbindung über die Obd 2 Schnittstelle, die in vielen Autos schon vorhanden ist, oder per Bluetooth möglich. Auch in Systeme wie Android Auto konnten solche Wearables integriert werden.

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