Mittwoch, 29. April 2015

Wie der elektronische Arztbrief das Entlassungsmanagement verbessern kann

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Was ist das Entlassungsmanagement?


Eine besonders kritische Phase in der Behandlungskette des Patienten stellt der Übergang von einer stationären Versorgung in eine weitergehende medizinische, rehabilitative oder pflegerische Versorgung dar. Um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, ist das Entlassungsmanagement seit 2011 laut dem GKV-Versorgungsstukturgesetz teil der Krankenhausbehandlung. Das Entlassungsmanagement regelt in einem Prozess zur Unterstützung des Patienten den Übergang von einer stationären Krankenhausbehandlung in die weiterführende Versorgung. Gem. §11 Abs. 4 SGB V haben alle Leistungserbringer, also Vertragsärtzte, Krankenhäuser, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen, für einen sachgerechten Versorgungsübergang zu sorgen und sind dabei von den Krankenkassen zu unterstützen.

Welche Probleme gibt es?


Oft scheitert das Entlassungsmanagement jedoch an zu kurzfristigen Entlassungen oder fehlenden Standards bei der Überleitung, so dass die notwendigen Vorkehrungen erst gar nicht getroffen werden können. Als größtes Problem stellt sich dabei die mangelnde Kommunikation zwischen den Beteiligten heraus. Oft gelingt es nicht alle Versorgungsebenen zu beteiligen. Große Schwierigkeiten bereitet vor allem die Übermittlung von Patientendaten. Bisher bekommt der Patient häufig einen ausgedruckten Arztbrief mit, den er selbst seinem Hausarzt übergeben muss. Die Bereitstellung der richtigen Informationen ist jedoch für alle Beteiligten von zentraler Bedeutung. Um den weiteren Versorgungsprozess bestmöglich planen zu können, müssen alle wichtigen Informationen auf dem schnellsten Weg weiter geleitet werden.

Die Lösung: Der elektronische Arztbrief


Für ein erfolgreiches Entlassungsmanagement ist also einerseits die schnelle und einfache Informationsweitergabe erforderlich, andererseits muss auch der sichere Zugang und Transportweg gesichert werden. Elektronische Arztbriefe bieten einen unkomplizierten Weg der Informationsübertragung. Im Gegensatz zum herkömmlichen Arztbrief ist weder ausdrucken, noch kuvertieren oder einscannen erforderlich, so dass Erstellung, Versand und Übernahme ohne Medienbrüche möglich sind. Mit dem eArztbrief können schnellstmöglich und gezielt Informationen an die jeweiligen Beteiligten weiterleitet werden.

Zu beachten: Datensicherheit


Im Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten muss das Thema Datenschutz höchste Priorität haben. Gerade bei Versand des elektronischen Arztbriefes sollten also einige Datenschutzvorkehrungen getroffen werden. Wichtig ist auch das der Patient die Hoheit über seine Daten behält und selbst entscheiden kann, wer diese einsehen darf. Bevor die Prozesse des Entlassungsmanagements und damit auch die Informationsweitergabe stattfinden darf, ist die ausdrückliche Zustimmung des Patienten erforderlich.

Der elektronische Arztbrief ist bereits auf dem Vormarsch


Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe(kvwl) testen in einigen Regionen bereits den elektronischen Arztbrief unter anderem für das Einweisungs- und Entlassungsmanagement (vgl. KVWLkompakt 9/2014 S.10ff). Der eArztbrief kann systemübergreifend in den verschiedenen Praxisverwaltungssystemen und Krankenhausinformationssystemen erzeugt, verarbeitet und gespeichert werden. Anschließend wird er über eine sichere Verbindung automatisch an den Adressaten weitergeleitet.

Der elektronische Arztbrief entlastet vor unnötiger bürokratischer Arbeit und ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Informationsaustausch zwischen den Leistungserbringern, so dass Kommunikationsschwierigkeiten gerade in Bereichen des Entlassungsmangements aufgebrochen werden können.

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Freitag, 10. April 2015

In aller Munde: Das Internet der Dinge - Ist es auch für das Gesundheitswesen geeignet?

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Der Einsatz in der Industrie


Das Internet der Dinge erobert im Sturm die Industriebetriebe. Im Gegensatz zum herkömmlichen Internet, in dem der Mensch mit der Maschine kommuniziert, werden beim Internet der Dinge Geräte miteinander vernetzt. Diese Vernetzungsform nennt man Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. Hier kommuniziert also ein Gegenstand mit einem anderem oder ein Gegenstand mit einem Computer. In industriellen Betrieben wird die Maschine-zu-Maschine-Vernetzung bereits eingesetzt. Das einfachste Beispiel ist die Paketverfolgung. Der Standort der Pakete wird automatisch ermittelt, so dass über ein Portal Informationen über das Paket abgerufen werden können. Die automatische Erfassung von Daten durch unterschiedliche Geräte ermöglicht eine effizientere und zeitsparende Produktion.


Doch lässt sich das Konzept der Internet der Dinge auch im Gesundheitswesen anwenden?

Internet der Dinge auch für das Gesundheitswesen


Gerade im Gesundheitswesen kann die Vernetzung der physikalischen und der virtuellen Welt einige Chancen bieten. Mit dem Ziel die Behandlung und Überwachung von Patienten effektiver und kostengünstiger zu gestalten sowie die Lebensqualität zu steigern, kann die automatische Erfassung und der automatische Austausch von Daten erhebliche Einsparpotenziale bieten. Um zu veranschaulichen welche Möglichkeiten das Internet der Dinge bietet, haben wir für Sie im Folgenden eine Auswahl an Anwendungsszenarien zusammengestellt.

Szenario I - Kennzeichnung von OP-Bestecken oder Proben


Dr. Wagner hat eine ambulante Praxis, in der er auch kleinere Operationen durchführt. Zur Kennzeichnung seines OP-Besteckes verwendet er jetzt RFID-Systeme, so dass der Lebenszyklus seines Bestecks automatisch dokumentiert und lückenlos nachvollzogen werden kann.

RFID-Systeme sind Sender-Empfänger-Systeme, die eine automatische und berührungslose Identifikation über Radiowellen ermöglichen. Der sogenannte Transponder enthält einen kennzeichnenden Code, der über ein Lesegerät gelesen werden kann. Die RFID-Transponder können so klein wie ein Reiskorn sein.

Seit dem Einsatz der RFID-Transponder muss der Lebenszyklus des OP-Besteckes in der Praxis von Herrn Dr. Wagner nicht mehr händisch dokumentiert werden, was Zeit und Kosten einspart.

Dr.Wagner will sogar noch weiter gehen und die Blutproben seiner Patienten mit RFID-Transpondern ausstatten, so dass diese eindeutig identifiziert und deren Ergebnisse eindeutig zugeordnet werden können.

Szenario II - Verbesserung des Blut- und Gerätemanagements


Die Uniklinik Wedenborstel setzt neuerdings Funkmodule zur Kennzeichnung ihrer Blutkonserven und mobilen medizinischen Geräte ein. Mit Hilfe der Funkmodule können einzelne Blutkonserven leichter identifiziert und auch lokalisiert werden, so dass schnellstmöglich die passende Konserve gefunden werden kann. Nach Ablauf der Haltbarkeit der Konserven wird der Verfall direkt der zuständigen Mitarbeiterin angezeigt, damit die abgelaufenen Konserven entsorgt werden können.

Die Funkmodule ermöglichen auch die Lokalisierung der mobilen medizinischen Geräte. Die Benutzung der Geräte wird automatisch dokumentiert.

Durch den Einsatz der Funkmodule hat sich das Blut- und Gerätemanagement im Klinikum erheblich verbessert.

Szenario III - Das Seniorenheim der Zunkunft


Im Seniorenheim in Oppermünde sind verschiedene Geräte zur Erfassung von Vitaldaten miteinander vernetzt. Für die Vitaldaten sind bestimmte Grenzwerte festgelegt, werden diese über oder unterschritten geben die Geräte direkt eine Problemmeldung an einen zuständigen Mitarbeiter raus.

Durch die Vernetzung der Geräte kann die tägliche Gesundheit der Bewohner des Seniorenheims effizient überprüft werden. Durch die automatische Erfassung müssen die Mitarbeiter des Heims weniger Zeit in Erfassungs- und Überwachungsaufgaben investieren und haben deutlich mehr Zeit für die Patientenversorgung.

Chancen und Herausforderungen


Der Einsatz von vernetzten Gegenständen bietet im Gesundheitswesen den Weg Prozesse zu optimieren und die Qualität zu verbessern. Durch eine sensorbasierte Umgebung mit vernetzten Objekten lassen sich gesundheitliche Risiken, Gefahren- und Notfallsituationen aus der Ferne erkennen.

Durch die automatische Erfassung ensteht jedoch auch die Herausforderung die großen Datenmengen effektiv zu nutzen und abzuspeichern. Gerade im Gesundheitswesen muss aufgrund der Erhebung sensibler Gesundheitsdaten ein besonderer Wert auf den Datenschutz gelegt werden. Konzepte zum Datenschutz sollten geplant werden, bevor Strategien im Bereich des Internets der Dinge umgesetzt werden. Eine weitere Herausforderung stellt die umweltfreundliche Verwendung von z.B. Transpondern da. Hier muss geklärt werden wie diese nach Gebrauch weiter verwertet werden können oder ggf. mehrfach genutzt werden können.

Und nun zu Ihnen!


Haben Sie noch Fragen zum Thema Internet der Dinge? Oder selbst eine Vision für die Zukunft? Treten Sie doch mit uns in Kontakt! Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

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Montag, 30. März 2015

JavaLand4Kids - Kinder werden in die Welt des Programmierens eingeführt

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Gerade bei jungen Mädchen und Jungen ist es sehr wichtig den ersten Grundstein für den richtigen Umgang mit der Technik zu legen. In der heutigen Zeit kommen Kinder immer früher in Kontakt mit der Welt der Elektronik. So nutzen laut einer Studie der Bitkom 65% der 8-9 Jährigen zumindest ab und zu den Computer. Bei den 10-11 Jährigen sind es bereits 84%. Auch die Nutzung von Smartphones steigt, 57% der 10-11 Jährigen gaben an zumindest ab und zu ein Smartphone zu nutzen.

Um für Kinder den richtigen Grundstein im Umgang mit den technischen Mitteln zu legen, wurde ihnen im Rahmen der Veranstaltung JavaLand4Kids am 24.03.2015 spielerisch das Programmieren beigebracht. JavaLand4Kids ist eine Veranstaltung, die sich an Kinder im Alter von 8-11 Jahren richtet. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt hierbei darauf, dass die Kinder interaktiv, angeleitet aber dennoch selbstständig Ideen zu drei Workshopthemen ausprobieren können. JavaLand4Kids fand in dem Hotel Matamba des Phantasialandes in Brühl statt. Es nahmen 14 Kinder der dritten und vierten Klasse der Max & Moritz Grundschule in St. Augustin zusammen mit ihrem Lehrer teil. 

Unser Mitarbeiter Oliver Milke engagierte sich mit seinem Team ehrenamtlich in dem Workshop Tinkerforge. Ziel des Workshops war es den Kindern mit Hilfe einiger elektronischer Bausteine der Firma Tinkerforge die Funktionalität der Sensortechnik näher zu bringen. Die Bausteine können ähnlich wie Legosteine unterschiedlich kombiniert werden.

Neben dem Tinkerforge Workshop, fand der Workshop QuadCopter statt, in dem die Kinder selbst einen QuadCopter steuern konnten. Die Kinder lernten wie man unterschiedliche Befehle an den QuadCopter zu einem Flugmuster programmiert. In einem weiteren Workshop auf der JavaLand4Kids konnten die Kinder mit der grafischen Programmiersprache Scratch eigene kreative Ideen umsetzen. Die Schüler nahmen mit so großer Begeisterung an der Veranstaltung teil, dass JavaLand4Kids ein fester Bestandteil der JavaLand-Konferenz werden soll.

Der spielerische Herangehensweise zeigt den Kindern, dass mit der Elektronik weit mehr anzufangen ist als Soziale Netzwerke zu benutzen oder Videos zu schauen. So bekommen die Kinder einen ersten Eindruck in die Programmierung und der kreative Umgang mit der Elektronik wird gefördert. Der IT-Bereich zeichnet sich auch als attraktiver Markt für eine mögliche spätere Berufswahl der Kinder aus, denn dieser Markt weißt einen stetig wachsenden Anteil auf. Besonders attraktiv ist es deshalb, potentielle Nachwuchskräfte in jungen Jahren zu fördern.

Mehr zum Workshop Tinkerforge und dem Engagement unseres Mitarbeiters lesen Sie hier.

Freitag, 20. März 2015

CodeFEST8 - Gesundheitsreportingsystem mit Hilfe von Wearables

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Im Rahmen des Programmierwettbewerbs CodeFEST8 der Volkswagen AG entwickelten mehrere hundert Studenten und Young Professionals innovative Softwarelösungen unter dem Motto "Mobilität der Zukunft". Als einer der größten Hackatons in Europa startete der Wettbewerb am 6.März an acht Universitäten mit sechs Standorten in Deutschland und je einem weiteren in Zürich und Wien. Innerhalb von verschiedenen Teams konnten die jungen Entwickler ihre eigenen Ideen umsetzen. In nur 28 Stunden musste die Software fertiggestellt werden. Am selben Wochenende wurde innerhalb der Standorte ein Vorentscheid getroffen. Je zwei Gewinnerteams pro Standort behaupteten sich am 18. März auf der CeBIT in Hannover.

Team Bus
Unser Mitarbeiter Tuan Dang-Schulz konnte sich mit seinem Team successNOW am Standort Braunschweig im Vorentscheid durchsetzen. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte er ein sensorgesteuertes Gesundheitsreportingsystem, welches bei Eintritt eines Autounfalls Vitaldaten der Insassen weiterleiten kann. Nach ihrem Konzept werden verschiedene Wearabeles wie z.B. eine SmartWatch mit dem Auto verbunden. Registriert das Wearabel den Eintritt eines Autounfalls, beginnt es verschiedene Vitaldaten aufzunehmen. Die Vitaldaten werden samt dem Standort an einen Operator wie z.B. eine Notfallzentrale weitergeleitet, die dann über das weitere Vorgehen entscheidet und gegebenenfalls Hilfe zu dem Unfallort schickt. Bisher wurde ein System mit einer SmartWatch programmiert, die die Körpertemperatur und den Puls messen kann.

Auch innerhalb eines Battels auf der CeBIT am 18.03 konnte sich das Team gegen seinen Konkurrenten durchsetzen und schaffte es mit seiner Idee unter die ersten acht. Auf der Cebit mussten sich die Teams in einem 60 Sekunden langen Pitch behaupten, um so die Jury durch eine kurze Präsentation von ihrer Entwicklung zu überzeugen.

CodeFEST8 auf der Cebit
Im Nachgang an den Wettbewerb möchte das Team die Idee weiterverfolgen und auch weiterentwickeln. Perspektivisch soll eine Erfassung weiterer Vitaldaten möglich sein.  Hierzu könnten neben der SmartWatch auch noch andere Wearables zur Aufnahme der Daten verwendet werden. Auch über mögliche Schnittstellen zum Auto haben sich die Teammitglieder schon Gedanken gemacht. Hier wäre z.B. eine Verbindung über die Obd 2 Schnittstelle, die in vielen Autos schon vorhanden ist, oder per Bluetooth möglich. Auch in Systeme wie Android Auto konnten solche Wearables integriert werden.

Freitag, 6. März 2015

Patienten bestimmen das Wachstum des E-Health-Marktes

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Zunehmende Digitalisierung "bottum up" von der Verbraucherseite

Digitale Gesundheitsangebote wachsen stark und verändern damit das Gesundheitswesen. Auf dem Vormarsch sind hier insbesondere Apps zur Erfassung der Vital- und Fitnessdaten. So soll es (laut Deutsche Gesundheits Nachrichten) 2018 schon über 1,7 Millarden Nutzer von Gesundheits-Apps geben. Auch jetzt sind Apps wie Fitnesstracker bereits im Alltag angekommen. Durch die neu gewonnenen Möglichkeiten rücken die Patienten immer mehr in das Zentrum zur Erfassung und Verwaltung ihrer Gesundheitsdaten. Über den Austausch mittels sozialer Netzwerke bilden sich die Patienten selbst eine Meinung über Themen wie Fitness und Gesundheit und sind bereits vor einem Arztbesuch informiert. Das stetig steigende Gesundheits- und Fitnessbewusstsein führt zu einer höheren Zahlungsbereitschaft bei den Patienten. Im Zentrum stehen somit privat finanzierte Gesundheitsprodukte, -dienste und
-applikationen.

Chancen für den ersten Gesundheitsmarkt

Die Impulse des zweiten Gesundheitsmarktes wurden bisher nicht auf den ersten Gesundheitsmarkt übertragen. Der Wandel wird sogar eher kritisch betrachtet. Dabei bietet der Einsatz von Gesundheitsapps für die Leistungserbringer und -finanzierer ein enormes Sparpotenzial. Durch den Ausbau neuer Geschäftsmodelle im wachsenden Digital Health Markt, kann eine Effizienzsteigerung mittels Prozessoptimierung erreicht werden. Der interne Einsatz der zunehmenden Digitalisierung führt zu einer erhöhten Informationsverfügbarkeit.

Zunehmendes Interesse von Krankenkassen

Besonders attraktiv sind die gesammelten Daten für Versicherungen und Krankenkassen. Hier ist durch eine maßgeschneiderte Auswertung der gesammelten Gesundheitsdaten das individuelle Anbieten von Produkten und Dienstleistungen möglich. Wie aus einer Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, dürfen laut Bundesregierung Versicherer den Versicherten Vergünstigungen gegen den Austausch von Gesundheitsdaten anbieten (Drucksache18/3849). Für die Nutzung und Erhebung von persönlichen Gesundheitsdaten ist eine ausdrückliche schriftliche Einwilligung des Versicherten erforderlich.

Datenschutz und Datensicherheit

Besonders wichtig bei dem Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten wie sie mithilfe der Gesundheitsapps erfasst werden ist der Datenschutz und die Datensicherheit. Hierbei sind besonders die Interessen des Patienten/Versicherten zu beachten. Gerade bei der Erhebung mittels Tablet oder Smartphone muss der Patient die Hoheit über seine Daten haben und sollte selbst entscheiden können wem er welche Angaben preis gibt.

Sie haben Fragen zum Thema E-Health oder planen selbst Anwendungen in Ihrem Unternehmen? Treten Sie mit uns in Kontakt!

Dienstag, 10. Februar 2015

Devoxx4Kids- Kinder erlernen spielerisch das Programmieren

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Dem richtigen Umgang mit der Technik kommt in der heutigen Gesellschaft immer mehr Bedeutung zu. Auch Kinder sind heute schon im Alltag von der Technik umgeben, deshalb ist es wichtig schon in jungen Jahren den richtigen Umgang mit der Technik zu erlernen. Das Projekt Devoxx4Kids hat sich zur Aufgabe gemacht, den Kindern zu zeigen, dass mit Elektronik noch weit mehr möglich ist als YouTube Videos zu schauen. Innerhalb von spielerisch aufgebauten Workshops wird Kindern im Alter von acht bis vierzehn Jahren die Welt er Elektronik näher gebracht. Devoxx4Kids sind weltweit organisierte Veranstaltungen, bei denen Kindern die Möglichkeit geboten wird Computerspiele zu entwickeln, Roboter zu programmieren und kreativ mit dem Computer zu arbeiten.

Mit dem Kinderprogrammierkongress vom 27.09.2014 in Karlsruhe startete Devoxx4Kids zum ersten Mal in Deutschland. Die Kinder konnten hier in unterschiedlichen Workshops z.B. neue Erfahrungen mit Programmiersprachen und das Steuern von Robotern mit unterschiedlichen Befehlen erlernen.

Zusammen mit einem Team aus ehrenamtlichen Referenten entwickelte und gestaltete unser Mitarbeiter Oliver Milke den Workshop Tinkerforge. Mit einem aus verschiedenen Bausteinen bestehenden Elektronikbaukasten der Firma Tinkerforge konnten die Kinder innerhalb des Workshops spielerisch den Umgang mit Sensoren und deren Programmierung erlernen.

An dem Event nahmen die Kinder mit so großer Begeisterung teil, dass es in diesem Jahr mehrfach wiederholt werden soll. Geplant sind ein erneuter Termin am 11.04.2015 in Karlsruhe und ein Kongress in Hamburg am 06.06.2015. Auch hier wird Oliver Milke wieder im Rahmen der Tinkerforge Workshops als ehrenamtlicher Referent teilnehmen.

Auch innerhalb von anderen Projekten wird erkannt, wie wichtig es ist bereits bei Kindern den Grundstein im Umgang mit der Elektronik zu legen. So soll auf der Konferenz JavaLand 2015 ebenfalls ein Workshop für Kinder angeboten werden, an dem unser Mitarbeiter mitwirken wird. Der Workshop JavaLand 4 Kids am 24.03.2015 zielt dabei ebenfalls auf die spielerische Einführung von Kindern in die Welt der Elektronik ab. 

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